Der Talk – 10.2021

Am Monatsanfang ist es Zeit für ein Rückblick der letzten Wochen. Was ist passiert? Was hat das Freizeitgeschehen bewegt? Was gibt es für Änderungen und Neuerungen in unseren Lieblingsattraktionen?

Zusammen mit Julian Omonsky von ADMUSEMENT plaudere ich über den vergangenen Monat, unter anderem über diese Themen:

  • Züge in Holland
  • Ölplattformen in Dubai
  • Rum im Kuchen
  • Eingleisig in Amerika

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#047 – Retailtainment

Sicherlich hast du diesen Begriff schon mal gehört. Eine Wortneuschöpfung die die Bereiche Retail und Entertainment zusammenbringt. Das schöne: Es gibt kein genaues Rezept und die Kreativität kann komplett ausgeschöpft werden. Der Nachteil: Die Implementierung kostet viel Arbeit und ein Umbau von bestehenden Retailkonzepten ins Retailtainment ist, je nach Unternehmen, nahezu unmöglich. Warum? Retail ist ein alte Schule und der Einzelhandel hat sich, bis auf das Design der Läden, kaum verändert. Strikte Hierarchien, alte Traditionen und altbackene KPIs hindern daran, den wichtigen Schritt in die Zukunft zu unternehmen. Dies ist auch einer der Gründe, warum alteingesessene Unternehmen (wie z.B. Karstadt) den Sprung ins neue Jahrtausend nicht überlebt haben. Wenn man sich vehement für neue Ideen verweigert und keinen Raum für Veränderungen lässt verliert man Kunden und fällt im Wettbewerb zurück.

Was Retailtainment im Kern möchte bringt Michael Morrison (Australian Centre for Retail Studies) gut auf den Punkt:

„Brand building is a combination of physical, functional, operational and psychological elements. Consumers will be willing to pay more for a brand if there is a perceived or actual added value from their experience of using the product or service.”[4]https://en.wikipedia.org/wiki/Retailtainment

Die Marke und das Produkt stehen im Mittelpunkt und alles drumherum macht die Produkte erlebbar. Man geht sogar noch einen Schritt weiter: Man partizipiert bei der Herstellung. Man setzt dem seine persönliche Note auf und erhöht dadurch den Wert. Kund:innen sind bereit mehr für Produkte oder Dienstleistungen zu zahlen, wenn der gefühlte oder tatsächliche Wert durch das Erlebnis gesteigert werden. So lässt sich das Zitat oben gut zusammenfassen.

Wie geht das jetzt genau?

Das Erlebnis kann verschiedene Facetten haben. Und es sollte natürlich zum Produkt und zur Marke passen. Das Erlebnis kann zum Beispiel in einem Flagship Store konzentriert werden. Diese Flagschiffe von Markenläden findet man oft in den Landeshauptstädten wieder, wo viel Touristenverkehr herrscht. Diese Stores bieten eine Experience, in der man die Marke neu erleben kann und exklusive Einblicke oder Produkte bekommt. So bietet LEGO in seinen Flagship Stores oft Modelle an, die es nur dort zu kaufen gibt. Der neueste Clou: in eine Art Passbild Automat kann man sein Portrait auf LEGO-Steinen drucken lassen und daheim nachbauen. Diese Starke Bindung mit der Marke ermöglicht eine höhere Aufenthaltsdauer und im besten Falle einen größeren Umsatz. Mindestens aber die „gute Zeit“, die man in solch einem Store hat führt dazu, dass man darüber erzählt und kostenlose Weiterempfehlungen ausspricht.

Das ultimative persönliche Erlebnis bietet Build-a-Bear Workshop. Schlicht gesprochen ist es ein Laden für Stoffiere. Was aber, wenn man sein eigenes Stofftier zusammenstellen kann. Man wählt die Hülle, Zubehör und Kleidung. Was aber, wenn man das Stofftier zum Leben erweckt und eine kleine Show inszeniert und so sein Stofftiert „zum Leben erweckt“. Und was wäre, wenn man am Ende das „soon to be“ Stoffier von der Käuferin „adoptiert“ wird? So war sicherlich das erste Brainstorming der Gründe zu dieser Idee. Hier wird aus dem schlichten Prozess der Stofftierbefüllung ein Happening mit Story gemacht. Und die Kinder haben es geliebt. Solche Einbindung von Storytelling können einen starken Bezug zur Marke aufbauen.

Man könnte noch viele weitere Beispiele aufführen, denn das Thema ist sehr weit gefasst. Es gibt Sportläden, die Kletterwände und Eiskammern zur Verfügung stellen, damit man Produkte direkt ausprobieren kann. Baumarktketten bieten Workshops an, um seine Skills zu verbessern und natürlich wieder zu kommen, um mehr zu kaufen. Oder man dreht richtig durch und baut einen Fake Supermarkt, mit Fake Produkten, die alle tatsächlich verkauft werden und baut eine Storyline mit Multidimensionalen Reisen an, die man durch Zufall (und durchschreiten der Kühlschränke) tatsächlich wahrnimmt. Retailtainment ist ein grobes Konzept, dass für jeden Bedarf angepasst werden kann und Kund:innen ein langfristiges Erlebnis mit einer langfristigen Bindung bietet.

Shopping und Technologie

Ein weiterer Faktor, warum Retailtainment so weit gefasst wird, ist der Einsatz von Technologien. Anhand von AR, VR und Mixed Reality Applikationen kann man vor dem Kauf direkt schauen, ob ein bestimmtes Möbelstück in mein Wohnzimmer passt (IKEA) oder mir die ausgesuchte Brille steht (Fielmann). Auch im Laden kann man Technologien vereinen und smarte Spiegel installieren, die einem Zusatzinformationen zu Produkten anbieten oder direkt ein Foto machen, welches man auf sozialen Kanälen teilen kann. Solche Phygital Solutions (Physisch und Digital kombiniert) bieten den großartigen Effekt, dass man im Hintergrund Daten sammeln kann, die zu einer verbesserten Experience führen können. Mit Hilfe von KI kann man Vorhersagen und Prognosen ermitteln, die den Verkauf und die Präsentation von Waren vereinfachen.

Kontaktlose Erlebnisse zählen ebenfalls zu den Ergebnissen des Retailtainment. Mittlerweile testet man sogar Shops, die komplett ohne Personal auskommen. Anhand von AI, Kameras und Sensoren werden Kund:innen in diesen Läden nachverfolgt, die dort alle nötigen Waren per App kaufen und den Laden direkt verlassen können. Diese Art von Convenience ist vor allem für den schnellen Einkauf gut, geht aber an der nachhaltigen vorbei. Trotzdem sollte man solche Trends im Auge behalten und beobachten, ob man Teile solcher Technologien in seinen Shops und Venues implantierend kann. Denn eines sollte man bedenken: Zwar werden wir als Konsument:innen immer bequemer und kommen schwerer aus dem Haus, jedoch mit den richtigen Anreizen (Convenience, Experience, Uniqueness) gehen wir gerne in einen physischen Shop. Aber nicht ohne unser Handy. Das ist immer dabei und könnte zum wichtigsten Werkzeug für unser Shoppingerlebnis werden.

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Der Talk – 09.2021

Am Monatsanfang ist es Zeit für ein Rückblick der letzten Wochen. Was ist passiert? Was hat das Freizeitgeschehen bewegt? Was gibt es für Änderungen und Neuerungen in unseren Lieblingsattraktionen?

Zusammen mit Julian Omonsky von ADMUSEMENT plaudere ich über den vergangenen Monat, unter anderem über diese Themen:

  • Sommertreffen VDFU
  • Aus Grusel wird Erlebnis
  • Schlangenlinien in Instagram
  • Guten Hunger

Da ich anderes Equipment als sonst benutzt habe ist die Qualität leider auf meiner Spur sehr schlecht. Ich gelobe in der nächsten Folge Besserung.

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Info zu „Pay what you want“

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#046 – Gastronomie

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#045 – Exklusive Veranstaltungen

Der Talk – 08.2021

Am Monatsanfang ist es Zeit für ein Rückblick der letzten Wochen. Was ist passiert? Was hat das Freizeitgeschehen bewegt? Was gibt es für Änderungen und Neuerungen in unseren Lieblingsattraktionen?

Zusammen mit Julian Omonsky von ADMUSEMENT plaudere ich über den vergangenen Monat, unter anderem über diese Themen:

  • Feedback zu Rookburgh & F.L.Y.
  • Meerestiere und Halloween
  • Richtige Dive Coaster

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#044 – Cleaning – Im Interview mit Petra Steiger

Einer der wichtigsten Faktoren für die Zufriedenheit unserer Gäste ist die Sauberkeit. Ein Thema was oft Stiefmütterlich behandelt wird und mit schlechten Gedanken verbunden ist. Reinigung ist dreckig, ist eklig und die Leute die da arbeiten sind komisch. Ist dem so? Größere Freizeitparks zeigen ein anderes Bild. Denn die Mitarbeiter:innen vom Cleaning sind genau so wichtig, wie alle anderen Abteilungen. Alle tragen zum gleichen Ziel bei: Ein unvergessliches Erlebnis für unsere Gäste. Mitarbeiter:innen im Bereich Cleaning haben eine große Expertise, kennen die Freizeitattraktionen aus allen Perspektiven, müssen organisiert sein und haben eine verantwortungsvolle Aufgabe, die auch mit einigen Gefahren verbunden ist.

Damit das Thema die Aufmerksamkeit bekommt, die es verdient, habe ich mir einen Gast eingeladen. Petra Steiger, die vom Schaustellerleben den Weg in die stationären Freizeitattraktionen gefunden hat, ist als Beraterin für Reinigungsthemen unterwegs. Sie hat mehrere Jahre praktische Erfahrung aus dem größten Freizeitpark Deutschlands sammeln können und hat eine unglaubliche Expertise auf dem Gebiet der Reinigung von Freizeitanlagen. Wir unterhalten uns über die täglichen Abläufe, den Umgang mit den Mitarbeiter:innen und wie wir ein ordentliches Erlebnis mit der Abteilung abliefern können.

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LinkedIn Profil von Petra Steiger

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#043 – 5 Mythen zum Arbeiten in der Freizeitbranche

„Arbeitest du mit Bugs Bunny?“ oder „Musst du da auch so ein Kostüm anziehen?“ – Jeder der in dieser Branche arbeitet und darüber im privaten berichtet, wird sicherlich eine solche oder ähnliche Frage gestellt bekommen haben.

1. Es gibt keinen perfekten Weg in die Branche.

Der klassische Weg ist die Ausbildung, ein Studium und dann zum Arbeitgeber. In der Freizeit ist es etwas anders. Es gibt wenige zugeschnittene Ausbildungsberufe oder Studiengänge, aber die Möglichkeit darüber hinaus in zugehörigen Arbeitsfeldern (Mechanik, Elektronik, Tischlerei, Informatik, Bürokauffrau/-mann, etc.) zu lernen.

Des Weiteren ist die Branche sehr offen für Quereinsteiger, die externes Wissen mitbringen, was sich ins Tagesgeschäft übertragen lässt. Freizeit und Tourismus lebt davon, ein bunt gemischter Haufen zu sein, mit vielen verschiedenen Bereichen und Personen aus verschiedensten Fachbereichen. Wer also einen frischen Start machen möchte, ist hier sehr gut aufgehoben.

2. Man hat keine Freizeit mehr.

Dies sollte kein Geheimnis sein. Generell wie bei anderen Berufsgruppen, die Schichtdienst oder erweiterte Öffnungszeiten (über den Ladenschluss hinaus) haben, ist man an solchen Tagen am ehesten im Einsatz. Das Arbeiten wird zu Stoßzeiten (Wochenende, Feiertage, Ferienzeiten) in der Regel vorausgesetzt. Man arbeitet schließlich dann, wenn andere Ihre Freizeit verbringen. Dies kann je nach Anzahl der Köpfe, Dienstplanung oder einem Veranstaltungskalender weniger oder häufiger eintreten.

Es ist, wie bei vielen Dingen, eine Sache der eigenen Einstellung. Mir persönlich machen diese Einsätze nichts aus, da die Ausgleichstage unterhalb der Woche sehr entspannt sind. Einkaufen gehen, wenn andere Arbeiten müssen hat seine Vorteile ;)

3. Man wird in der Branche nicht reich.

Im Vergleich zu anderen Branchen ist der Tourismus nicht vom Geld gesegnet. Gerade solche Hürden wie stark schwankende Besucherzahlen, Wetterabhängigkeit und hohe Personalkosten machen das Betreiben oft zu einem Risikogeschäft. Dies spiegelt sich auch in den Löhnen wieder. Während man als Quereinsteiger und Frischling an bestimmten Positionen ein gutes Gehalt verlangen kann, bekommt man im Vergleich zu ähnlichen Positionen in anderen Berufszweigen (z.B. Industrie oder Bildungswesen) ein deutlich höheres Gehalt. Durch das fehlen u.a. von Tarifverträgen ist das Thema Gehalt oft Verhandlungssache und auch die Übernahme von zusätzlichen Aufgaben oder Projekten.

4. Man lernt da ja gar nichts.

Vielleicht lernt man hier keine großartigen Hard Skills, wie z.B. Glasbläserei, dafür lernt man hier viele Soft Skills, die vor allem das Selbstbewusstsein und den Umgang mit Kunden / Besuchern stärkt. Oft hatten wir viele studentische Aushilfen aus dem Bereich der Pädagogik oder sozialen Bereichen, die am Umgang mit den Besuchern wachsen und lernen konnten. Mir persönlich hat der allererste Job in der Warner Bros, Movie World viel für meine weitere persönliche Entwicklung gebracht und bin immer noch sehr dankbar, über die Möglichkeiten, die man dort bekommen hat.

5. Ich bin ja nur Aushilfe / Ich habe gar keinen Stellenwert.

Leider, und das musste ich selber oft genug miterleben, werden Aushilfen und bestimmte Personengruppen oder Abteilungen, schlechter behandelt. Die Grüppchenbildung in Freizeitattraktionen ist stark, was in gewisserweise normal ist und vollkommen okay. Schlimm wird es jedoch, wenn man Gruppen untereinander ausschließt oder anders behandelt. Diese Art von Arroganz kann dazu führen, dass das Betriebsklima kippt und darunter auch die Performance leidet. Das es anders geht durfte ich zum Glück auch oft erleben. Ein gutes Klima, ein gutes Wir-Gefühl ist Essentiell für den Erfolg einer Freizeitattraktion. Denn nur zusammen kann man es schaffen, ein unvergessliches Erlebnis für unsere Besucher:innen zu erschaffen.

Fazit

Es ist noch viel zu tun und die oben genannten Mythen sind sehr allgemein gehalten. Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich Lösungen für die oben aufgezeigten Probleme präsentieren. Wenn du jetzt dort sitzt und denkst: Das trifft auf mich ja gar nicht zu! Dann kann ich dir nur gratulieren. Ein faires Gehalt, sinnvolle Benefits, eine gute Personaleinsatzplanung und ein tolles Betriebsklima sind das Ergebnis von konstanter, harter Arbeit und vielen Gesprächen mit seinen Mitarbeitenden.



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Der Talk – 07.2021

Am Monatsanfang ist es Zeit für ein Rückblick der letzten Wochen. Was ist passiert? Was hat das Freizeitgeschehen bewegt? Was gibt es für Änderungen und Neuerungen in unseren Lieblingsattraktionen?

Zusammen mit Julian Omonsky von ADMUSEMENT plaudere ich über den vergangenen Monat, unter anderem über diese Themen:

  • Hochwasser in Belgien
  • Geisterbahnen in Wien
  • Big Dipper in Rust

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#042 – Cleaning

Sauberkeit ist immer ein absoluter Stimmungskiller. Dabei sind die Vorstellungen von Sauberkeit sehr unterschiedlich. Trotzdem gilt es eine gewisse Sauberkeit in der gesamten Anlage zu gewährleisten. Hierfür ist in größeren Freizeitattraktionen die Abteilung Cleaning oder Reinigung für zuständig. Sicher fällt der erste Gedanken zu den sanitären Anlagen, aber es gibt noch viel mehr Aufgaben zu bewältigen. Mitarbeiter:innen im Bereich Cleaning sind zuständig für die Reinigung von:

  • Wege / Strassen
  • Fahrgeschäfte / Züge / Chaisen / Bänke / Bügel
  • Bühnen / Sitzbereiche
  • Gastro
  • Shops
  • Kassen

Und sind zudem zuständig für die Müllentsorgung und Materialbeschaffung (Besen, Litterpicker, Müllbeutel, Mülleimer, Sanitäres). Wie du siehst: Ganz schön viele Aufgaben und noch viel mehr Verantwortung dahinter. Denn wenn man sich alle Bereiche genauer anschaut und dann die Anzahl an Köpfe die dafür zur Verfügung stehen vergleicht merkt man, dass hier organisiert und strukturiert arbeiten muss, damit diese Aufgabe bewältigt werden kann.

Es gibt hier jedoch kein Patentrezept. Die Freizeitattraktionen und Anforderungen sind so dermaßen unterschiedlich, dass individuelle Lösungen für ein geeignetes Reinigungskonzept gefunden werden müssen. Daher macht es Sinn, sich alle zu reinigenden Bereiche und Sonderaufgaben zusammenzufassen und zu schauen, wo welche Ressourcen hin verlagert werden können. Wenn man z.B. den Fokus auf die Reinigung der Laufflächen, auch während des Betriebs, legt, kann es sinnvoll sein kleinteiligere Aufgaben (Reinigung von Arbeitsplätzen, Warteschlangen, Shops) den Mitarbeiter*innen der entsprechenden Abteilung zu übergeben. Es ist üblich, dass Ride Operator die Fahrgeschäfte bis zu einem gewissen Grad selbst reinigen. Dadurch spart man sich die Zeit der Reinigungskräfte und kann diese woanders einsetzen. Außerdem stärkt man so das ganzheitliche Gefühl, dass jeder seinen Teil zum Erlebnis beitragen muss.

Hochachtungsvoll…

Eine Sache wird leider immer wieder deutlich: Mitarbeiter*innen aus dem Bereich Reinigung genießen kein hohes Ansehen. Oft stehen die Leute neben dem Betrieb in einem luftleeren Raum. Finden sich selber nicht wertig oder bekommen dies von anderen Abteilungen zu spüren. Warum ist das so? Oft verbinden Außenstehende den Bereich Cleaning mit den Toiletten. Die sind dreckig und riechen komisch. Ich denke die Verbindung hier ist einfach. Dabei muss man hier genauer beobachten und respektieren, dass die Mitarbeiter*innen sich selbst in Gefahr begeben, da der Bereich Cleaning nicht nur körperliche Arbeit ist, sondern auch viel mit gefährlichen Materialien gearbeitet wird. Jeder und jede Mitarbeiter*in ist für das Erlebnis zuständig. Wirklich jeder. Auch das Cleaning-Team spielt eine große Rolle für das Erlebnis. Das Team ist gleichwertig mit allen anderen Mitarbeiter*innen, die tagtäglich mit den Gästen zusammenarbeiten. Behandele dein Cleaning Team auch so! Dies fängt bei der Dienstkleidung an (Müssen es Schürzen sein?) und kann durch eine hochachtungsvolle Integration zum dauerhaften Erfolg führen.

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