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#052 – Young Professionals: Matthias Wittwer

Wahrscheinlich hast du Matthias schon mal gesehen. Oft sieht man ihn als Teil des YouTube Kanals Meine Achterbahn Welt durch das Bild laufen. Matthias hält sich aber nicht nur dort im Hintergrund auf bzw. mischt auf den sozialen Medien mit – er ist ein aufstrebender Young Professional. Er studiert Attractions & Themepark Management an der Universität in Breda, welche mit größeren europäischen Parks kooperiert. Dadurch besteht die Möglichkeit viele operative und erlebnisorientierte Themen zu erlernen, welche anhand von Projekten umgesetzt werden. Matthias erzählt von seinem Fan-sein, dem Schritt zum Studium und seinen Erfahrungen, die er seit dem her machen konnte. Für mehr Informationen rund um Matthias Wittwer: Links in den Shownotes. Ich hatte sehr viel Freude mit Matthias über diverse Themen fachsimpeln zu können und bin mir sicher, dass man seinen Namen innerhalb der Freizeitindustrie in Zukunft noch öfters hören wird.

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#027 – #YoungProfessionals: Sven Riegel

Wie bei den vorherigen Young Professionals ist auch Sven ein absoluter Freizeitpark Fan. Schon immer gewesen und jetzt ist er in der komfortablen Position Themenbereiche und Fahrgeschäfte mit seinen kreativen Ideen zu gestalten. Sven habe ich um die 2000er als Fan in der Warner Bros. Movie World kennengelernt. Zu diesem Zeitpunkt waren die großen Parks nur aus der Sicht als Besucher bekannt. Später wurde die Begeisterung immer größer, so dass Sven Riegel sich mit seinem Architektur Studium in Berlin das Ziel setzte solche Erlebnisse möglich zu machen.

Während seiner Zeit bei der Garmisch Consulting Group (TAA) und der Agentur Dan Pearlman durfte Sven schon an vielen Projekte mitwirken und war unter anderem für Merlin Entertainments bei dem Entwurf und Bau eines SEA LIFE Aquariums zuständig. Es folgte danach eine große Reise nach Japan, als Art Director für die Universal Studios in Osaka und ein Abstecher nach Florida, wo er dem Creative Team für den dritten Universal Studios Park unter die Arme griff. Durch Corona wurde das Projekt Epic Universe 2020 auf unbestimmte Zeit verschoben. Ende 2020 ist Sven Riegel wieder zurück nach Deutschland gekommen und startet mit seiner eigenen Agentur „NEO TED“ durch.

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#018 – YoungProfessionals: Alex Korting

In der neuen Folge zu den #YoungProfessionals habe ich mich mit Alex Korting unterhalten. Alex ist Designer und gestaltet Thematsierungen für Fahrgeschäfte. Seine Werke sind unter anderem im Hansa Park, Tripsdrill oder Potts Park zu bestaunen. Bevor Alex jedoch zum großen Namen in Europa wurde, konnte man seine ersten Werke schon im Internet bestaunen. Es ist die klassische Geschichte: vom Nerd zum Profi. Als großer Fan von Freizeitparks hat Alex um die 2000er seine ersten Ideen in einem Freizeitparkforum vorgestellt. Im Austausch mit den anderen Fans wurde daraus nicht nur Idee, sonder ein größeres Interesse. Alex Korting hat später Architektur studiert und sich das Ziel gesetzt: Ich will das real! Nach seinem Studium und kurzen Ausflügen zu verschiedenen Firmen hat er sich selbstständig gemacht und ist nun sein eigener Chef.

Immersive Welten

Ich hatte das Vergnügen Alex vor einigen Jahren in Berlin kennenzulernen. Nachdem mir der Name ein Begriff gewesen ist, durfte ich auch die Person dahinter kennenlernen und weiß seine sehr sympathische und durchdachte Art zu schätzen. Alex ist nicht nur Freizeitparkenthusiast, sondern interessiert sich auch für immersive Erlebnisse und Musicals. Im Prinzip kann ich behaupten, dass Alex mich vor allem zu Escape Games gebracht, die heute ein großes und geliebtes Hobby für mich darstellen. Diese Leidenschaft merkt man auch in seinen Arbeiten, die mit viel Detailverliebtheit Geschichten erzählen. Dies findet man in der Architektur der Gebäude, aber auch im Storytelling der Warteschlangen wieder. In Zusammenarbeit mit bekannten deutschen Herstellern konnte er seine Kreativität an den eher schlicht gestalteten Fahrgeschäften der großartigen Firma Sunkid Heege ausleben und neu in Szene setzen.

Mehr zu seinen interessanten Geschichten in der neuen Folge How to Freizeitpark.

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#014 – #YoungProfessionals: Julian Omonsky

Mit seinen Fotos hat er nicht nur in der Fan-Szene einen Eindruck hinterlassen. Auch unter Attraktionsbetreibern und Herstellern ist er mittlerweile bekannt. Als professioneller Fotograf mit dem Fokus auf Freizeit und Tourismus hat Julian Omonsky eine perfekte Möglichkeit gefunden sein Hobby zum Beruf zu machen. Daraus haben sich zwei starke Marken entwickelt: MonsieurSky und ADMUSEMENT.

Blick zurück

Interessant ist, dass ich Julian schon seit Ewigkeiten kenne. Unsere Wege haben sich öfters in der Warner Bros. Movie World gekreuzt. Damals waren wir beide noch sehr jung, jedoch mit der gleichen Leidenschaft: Freizeitparks. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Genauso wenig hat sich die Leidenschaft für das Fotografieren bei Julian verändert. Schon damals, bevor Spiegelreflexkameras massen tauglich und günstiger wurden, hat sich Julian mit seinem hart verdienten Taschengeld sein erstes Equipment zugelegt. Aufgefallen ist er mit seinem guten Auge für Motive und Emotionen. Die Tagesberichte und Fotos, die Julian innerhalb der Fan Communities gepostet hatte, wurden hochgelobt. Später wurden es dann die Parks, die auf seine Arbeiten immer mehr aufmerksam wurden. Somit wurde eine Tür in eine Welt geöffnet, die er vorher nur vor den Kulissen kennen lernen durfte. Wie Julian im Interview erzählt war auch ein Ansporn der Perspektivenwechsel auf die Freizeitparks, den man durch solche Aufträge bekommen konnte.

Agenturenleben

Was ich persönlich bewundernswert finde ist, dass Julian in seinem Leben keinen einzigen Arbeitsvertrag unterzeichnet hat. Ausgenommen sein erster Nebenjob. Seitdem steht er auf seinen eigenen Beinen und erkannte das Potential in seinen Kunden. Es sollten nicht nur die Fotos verkauft werden, sondern direkt ganze Marketing-Konzepte. Die erste Agentur die gegründet wurde sollte genau diesen Markt bedienen. Da man sich hier aber nicht auf eine Ausrichtung einigen konnte, wurde diese später aufgelöst. Als MonsieurSky hat Julian dennoch weiterhin seine Foto- und dann auch Videoproduktionen für die Industrie angeboten. Zeit zum nachdenken, Zeit zum orientieren. Und Zeit für Akquise! 2018 ist Julian dann in den direkten Kontakt mit möglichen Kunden getreten. Ganz gut habe ich noch ein Treffen vor Augen in Amsterdam auf der Euro Attraction Show, wo wir uns kurz getroffen hatten. Mit einem iPad und einer Präsentation bewaffnet ist er von einem Termin in den nächsten geeilt, um so auf seine Agentur ADMUSEMENT aufmerksam zu machen. Seit dem sind viele namenhafte Parks und Attraktionen mit ihm in Kontakt und nehmen seine Expertise aus dem Bereich Marketing war.

Auch ich bin ein „Kunde“ von Julian, wenn man so möchte. Als ich mich 2019 mit dem Amusement Business Support in die Selbstständigkeit begeben habe, konnte ich auf Julians Erfahrung zurückgreifen. In vielen Themen spielen wir uns gegenseitig die Bälle zu und freue mich auch immer ihn als Interviewpartner zu begrüßen. Ach ja: Die Fotos auf der Startseite sind übrigens auch von ihm. Natürlich. Danke Julian.

Schaltet in die Episode rein, um mehr von Julian Omonsky zu erfahren.

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