#001 – Schichtleitung

„Ich will mit ihrem Manager sprechen!“ Spätestens ab diesem Zeitpunkt ist einem bewusst: Man kann hier nichts anrichten. Jetzt hilft nur noch die Vorgesetzte. Aber wer genau ist das jetzt? Meine Teamleitung? Meine Abteilungsleitung? Keine Sorge. Hier hilft der Duty Manager.

Manager on Duty

Ein Duty Manager, Manager on Duty oder Shiftleader, ist der klassische Schichtleiter. Verantwortlich für den reibungslosen Ablauf einer Schicht samt Mitarbeitenden kümmert sich die Schichtleitung um das generelle Wohl aller Gäste, Mitarbeitenden und ist Ansprechpartner im Notfall (wie z.B. Evakuierungen). Der Duty Manager ist in Freizeitattraktionen eine nahezu unverzichtbare Position, grade dann, wenn man eine klare Hierarchie in der Konzernstruktur hat und in den Führungsebenen ein hohes Aufgabenpensum herrscht. Die Rolle des Duty Managers kann eine eigenständige Rolle sein, aber auch vom bestehenden Team im Wechsel ausgeführt werden. So ist zu Stoßzeiten (Wochenends, Feiertags) gewährleistet, dass die Aufgaben fair verteilt sind.

Wie sollte der Einsatz des Duty Managers genau aussehen?

Es ist sinnvoll, dass das bestehende Team immer wieder solche Duty Manager Schichten übernimmt, damit man im täglichen operativen Tagesgeschäft sichtbar bleibt und die nähe zum Produkt beibehält. Es ist aber auch sinnvoll, dass man eigenständige Duty Manager in seinem Team mit aufnimmt, damit die Arbeitslast nicht zu hoch wird. Denn: Wer die Rolle das Duty Managers ausfüllt, muss dies zu 100% machen. An solchen Tagen bietet es sich nicht unbedingt an Termine oder Vorstellungsgespräche zu planen. Denn wenn die Gäste oder Mitarbeiter:innen ein Anliegen haben, ist dies die höchste Priorität. Je nach Struktur und Größe deiner Freizeitattraktion kann das Anliegen von einem Teamleiter übernommen werden oder vom besagten Duty Manager. Der wichtigste Effekt dabei ist: DU hast Zeit für die strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung deiner Attraktion. Oft ist es so, dass kleinere Freizeitattraktionen eine One-Man-Show sind. Dort hat man Gesellschafter:innen, die gleichzeitig Marketing, Operations, Trainings und HR machen. Dies kann auf Dauer zwar funktionieren, hemmt aber auch die Entwicklungsmöglichkeiten. Daher sollte man schauen, dass man zumindest das Tagesgeschäft an vertrauensvolle Hände abgibt, um für seine Mitarbeiter:innen und Gäste Entwicklungsmöglichkeiten erarbeiten und implementieren zu können.

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